Meine Überzeugung

Ich mache Politik, um die Lebensbedingungen für möglichst viele Menschen zu verbessern und ich will Berlin lebenswerter und sozial gerechter machen. Meine politischen Schwerpunkte sind schon seit meiner Studentenzeit: Verkehr, Wohnen und Stadtentwicklung.

Richtig politisch sozialisiert wurde ich während meines Studiums in Berlin. Eigentlich wollte ich Journalist werden. Doch dann kam ich 2001 eher zufällig zur SPD und wurde kurze Zeit später auch Mitglied: Der konkrete Anlass war ein Praktikum in der Pressestelle des SPD-Parteivorstands im Willy Brandt-Haus. Das damalige Team war spitze und ich hatte schnell Lust auf mehr Politik. Sympathisant war ich schon seit Mitte der 90er-Jahre. 1998 galt auch für mich: Kohl muss weg und die SPD mit Gerhard Schröder ist die richtige Partei.

Seit über zehn Jahren wohne ich inzwischen in Friedrichshain und engagiere mich: Anfangs bei den Jungsozialisten, dann als Bürgerdeputierter für Umwelt, Verkehr und Wohnen im Bezirk und seit Beginn des Bahnhofsumbaus beim Runden Tisch „Ostkreuz“. Erste politische Erfolge waren bessere Taktzeiten für den Bus 240 im Kiez und die kurzfristige Einrichtung einer Ampelanlage am Ostkreuz.

Friedrichshain ist für mich wild und spannend. Ich lebe gerne hier. An oder auf der Spree. Berlin ist immer in Bewegung. Zu jeder Tages- und Nachtzeit kann man etwas erleben.  Ich mag das Nebeneinander von Gegensätzen in der Stadt. Berlin hat für eine Großstadt viel Wasser und Natur– das ist einzigartig. Und die Stadt ist groß genug, um immer wieder Neues zu entdecken. Wer hier Langeweile hat, der ist schon tot.

Nach elf Jahren Leben in Berlin bin ich 2011 durch das Vertrauen vieler Bürgerinnen und Bürger und mit der Hilfe von Unterstützerinnen und Unterstützer in das Berliner Abgeordnetenhaus gewählt worden. Dort setze ich mich seitdem dafür ein, dass Berlin ein Stück besser wird und dass die Menschen das auch in ihrem Alltag merken. Für mich ist jede Veränderung, jede noch so kleine Verbesserung, ein Erfolg. Deshalb unterstütze ich mit einem jährlichen Preis zum Stadtgeburtstag das bürgerliche Engagement in Friedrichshain. Denn gerade auch die kleinen Ideen und Projekte brauchen mehr Aufmerksamkeit.

Als Abgeordneter stehe ich für Vertrauen und Akzeptanz und trete für eine glaubwürdige sozialdemokratische Politik ein. Unerlässlich ist dabei für mich eine kontinuierliche und sichtbare Wahlkreisarbeit. Für mich gilt: Man muss die Menschen in ihren Sorgen und Nöten ernst nehmen (und sie müssen es merken können), wenn man sie gewinnen will.
Ebenso dazu gehört für mich als Abgeordneter das kritische Hinterfragen von Verwaltungshandeln. Dabei helfen mir meine Neugier und meine Hartnäckigkeit.

Die Berlinerinnen und Berliner verdienen mehr Chancengleichheit. Als Abgeordneter arbeite ich mit an einem solidarischen und umweltgerechten Miteinander in den Berliner Kiezen. Die teils rasanten Erhöhungen von Mieten gilt es zu stoppen und bezahlbarer Wohnraum muss erhalten werden. Gerade deshalb setze ich mich auch in Friedrichshain für einen verträglichen Wohnungsneubau ein. Mit dem Verkauf von Landeseigentum und bei der Organisation der Daseinsvorsorge wurden meiner Meinung nach in den 90er-Jahren Fehler gemacht. Privatisierungen im Bereich der öffentlichen Daseinsvorsorge sind für mich nie alternativlos. Und Re-Kommunalisierung eröffnet uns neue Chancen für mehr Mitbestimmung und Partizipation. Deshalb bin ich sehr glücklich, dass wir es als SPD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus geschafft haben, die Berliner Wasserbetriebe wieder vollständig in Berliner Besitz gebracht zu haben.

Berlin bleibt auch künftig die Stadt der positiven, aber auch ganz klar der negativen Gegensätze. Sie gilt es zu fördern beziehungsweise zu überwinden. Daran wird die Politik weiter hart arbeiten müssen: Berlin hat noch zu viele soziale Gegensätze, zu viele Schulden und noch zu wenig Arbeitsplätze und Wirtschaftskraft. Und zu viele Kinder und Jugendliche haben zu wenige Chancen. Es gibt also noch viel zu tun.