Tram 21 jetzt durchgängig barrierefrei

Gute Nachrichten für die Fahrgäste der Straßenbahnlinie 21 in meinem Wahlkreis: Nach dem Ende der mehrmonatigen Unterbrechung der Linie im Bereich der Karlshorster Straße in Lichtenberg werden nun von den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) ausschließlich barrierefreie Niederflur-Fahrzeuge eingesetzt. Davon konnte ich mich heute zusammen mit meinem Lichtenberger Parlaments-Kollegen Ole Kreins bei einer Fahrt überzeugen.

Das Stufensteigen hat nun auch auf dieser Linie ein Ende. Künftig können ältere Menschen, Menschen mit Behinderung und NutzerInnen mit Kinderwagen die Tram 21 problemlos nutzen.  Bis 2017 sollen laut BVG alle Tram-Linien wie bereits die BVG-Busse zu 100 Prozent barrierefrei sein. Dann soll die Beschaffung von 138 FLEXITY-Trams für insgesamt 440 Millionen Euro als Ersatz für die alten Tatra-Hochflurfahrzeuge abgeschlossen sein.

Die Tram 21, welche den Südwesten Lichtenbergs, den Boxhagener Kiez  und Samariterkiez in Friedrichshain, Rummelsburg, Karlshorst sowie Schöneweide verbindet, wird in den kommenden Jahren weitere umfassenden Veränderungen erfahren: Im Zuge der noch nicht ganz abgeschlossenen Umbaumaßnahmen der Deutschen Bahn an den Brücken in der Karlshorster Straße wird es auch 2015 und 2016 zu weiteren zeitweisen Linienunterbrechungen kommen. Die BVG will diese Umstände nutzen, um weitergehende Sanierungen an der Linie 21 vorzunehmen: Wie bereits in der Boxhagener Straße zwischen Lehnbachstraße und Neue Bahnhofstraße erfolgt, sollen weitere Gleisabschnitte 2015 und 2016 erneuert werden.

Und im Rahmen der bis 2017 geplanten Erneuerung des Bahnhofs Ostkreuz soll die Tram 21 perspektivisch durch die Sonntagstraße direkt zum Ostkreuz verlegt werden und dann wie bisher weiter Richtung Rummelsburg fahren. Zusätzlich soll dann ein 10-Minuten-Takt mit der Tram zum Ostkreuz eingerichtet werden. Durch die künftige direkte Umsteigesituation zwischen Tram und S-Bahn am Ostkreuz wird das Nahverkehrs-Angebot in Friedrichshain und Lichtenberg erheblich verbessert. Dies ist ein weiterer Baustein für eine Stadt der kurzen Wege.

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