Parkraumbewirtschaftung gestartet

Parkraumbewirtschaftung gestartet

Im größten Teil meines Wahlkreises werden seit Juni die rund 9 000 Parkplätze im öffentlichen Straßenland bewirtschaftet. Dadurch soll die Parkplatznot im Interesse der Anwohnerinnen und Anwohner bekämpft und erreicht werden, dass künftig durchschnittlich kürzer geparkt wird und Dauerparker (Berufspendler, Touristen) auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen.

Das Gebiet erstreckt sich zwischen der Frankfurter Allee / Karl-Marx-Allee und der Bahnlinie im Süden. Es gibt zwei Parkzonen mit verschiedenen Tarifen: Die Grenze bildet die Warschauer Straße. Im Bereich westlich der Warschauer Straße beträgt der Preis durchgängig ein Euro pro Stunde. Bezahlt werden muss dort fürs Parken zwischen 9 und 22 Uhr. Östlich der Warschauer Straße kostet das Parken von 9 bis 18 Uhr ebenfalls ein Euro jede Stunde, danach aber zwei Euro. Die Parkraumbewirtschaftung gilt dort bis 24 Uhr.

Damit wurden auch Vorschläge der Bürgerinnen und Bürger umgesetzt und die ursprünglichen Pläne überarbeitet. Auch ich habe mich für Verbesserungen eingesetzt, die Bürgerinnen und Bürger auf mehreren Versammlungen im März und April vorgebracht haben: Statt der geplanten drei Parkzonen gibt es nur zwei Zonen. Der Boxhagener Kiez wurde nicht geteilt. So müssen nicht zwei Tickets für den Weg zum Bäcker vom Ostkreuz in die Wühlischstraße gelöst werden. Und da vor allem im Boxhagener Kiez das Parken abends aufgrund der vielen Gäste der Bars, Restaurants und Clubs schwierig ist, muss dort bis Mitternacht für den Parkplatz bezahlt werden. Mehr zur Bürgerbeteiligung hier.

Eine Vignette für die Anwohnerinnen und Anwohner kostet einmalig 20,40 Euro und gilt dann für zwei Jahre. Für Gewerbetreibende gibt es Parkausweise für Geschäftsfahrzeuge. Und auch für Gäste können gesonderte Parkausweise beantragt werden. Die Vignetten gibt es beispielsweise im Rathaus Friedrichshain in der Frankfurter Allee 35/37. Anträge können auch per Brief oder E-Mail gestellt werden. Den Vordruck findet man auf den Seiten des Bezirksamts. Dort gibt es auch weitere Hinweise zur Verfahrensweise.

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