Pace Aerospace aus Friedrichshain verleiht dem Luftverkehr Flügel

Pace Aerospace aus Friedrichshain verleiht dem Luftverkehr Flügel

Die Firma Pace Aerospace aus dem Rudolfkiez in meinem Wahlkreis verleiht dem Luftverkehr Flügel: Knapp 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten in der Rotherstraße an Innovationen für die Luftfahrtbranche und am Flugverkehr der Zukunft. Davon habe ich mich diese Woche bei einem Firmenbesuch zusammen mit Dr. Margaretha Sudhof, Staatssekretärin in der Senatsverwaltung für Finanzen, überzeugt. Empfangen wurden wir vom Geschäftsführer von Pace Aerospace und Mitgründer der Firma, Dr.-Ing. Oliver Kranz. Das Unternehmen Pace, das im nächsten Jahr sein 20-jähriges Bestehen feiern kann, bietet speziell für die Luftfahrtindustrie zugeschnittene Software an und kann dabei mit hochprofessionellen Lösungen für Fluggesellschaften, Flugzeughersteller und Zulieferer rund um die Welt punkten. Entsprechend liest sich die Kundenliste wie das Who’s Who der Branche: Lufthansa, Airbus, Boeing, Air Berlin, Rolls Royce. Deshalb gibt es auch Niederlassungen in Toulouse und Seattle.

Die Produktpalette des Unternehmens bietet mehrere Lösungen für den Luftverkehr: Etwa eine Flugprofil-Software, mit der Piloten Flughöhe und Geschwindigkeit in Echtzeit an Wetterbedingungen anpassen können, um im Durchschnitt einen Prozent Treibstoff zu sparen. Für eine Airline bedeutet diese Ersparnis pro Flug rund zehn Prozent mehr Gewinn. Mit einem anderen Produkt können Konstrukteure mithilfe umfangreicher Softwarepakete neue Flugzeugtypen entwerfen und interne Systeme optimieren. Und für die Inneneinrichtung ihrer Flugzeuge nutzen Fluggesellschaften das Produkt ‘Pacelab Cabin’, um die optimale Inneneinrichtung neuer Flugzeuge schon vor der Bestellung ‘besichtigen’ zu können.

Die Geschichte des Unternehmens begann an der Technischen Universität Berlin. Die Gründer Michael Kokorniak, Oliver Kranz und Alexander Schneegans hatten folgende Idee: Ihr Wissen als Luft- und Raumfahrtingenieure dafür einsetzen, die Luftfahrt von morgen effizient und umweltfreundlich zu gestalten. Zum Abschluss bekamen die Staatssekretärin und ich ein nicht alltägliches Lob: Geschäftsführer Kranz unterstrich das wissenschaftliche und technische Potential der Stadt und ihrer Menschen und zeigte sich sehr zufrieden mit der Berliner Wirtschaftsförderung.

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