DNA des RAW-Geländes langfristig sichern

In diesem Jahr im Oktober kann das Gelände des ehemaligen Reichsbahnausbesserungswerks an der Warschauer Straße entlang der Revaler Straße auf 150 Jahre Geschichte zurückblicken. Einst haben dort seit 1867 tausende Arbeiter Lokomotiven und Wagen instandgesetzt.
Gleichzeitig ist aber der Blick nach Vorn zur Zukunft des Geländes nötig. Denn durch auslaufende Mietverträge sind einzelne Projekte in den kommenden Jahren gefährdet. Vor allem die Zukunft der Sport- und Kulturprojekte auf dem rund 70 000 Quadratmeter großen Areal will die SPD Friedrichshain-Kreuzberg langfristig sichern. Angestrebt wird der Kauf einzelner Flächen durch einen genossenschaftlichen Träger oder eine langfristige Pacht unter dem Dach einer Genossenschaft. Zur Unterstützung stehen dafür der SPD-Abgeordnete Sven Heinemann sowie zwei ehemalige Bezirksbürgermeister zur Verfügung.

Gerade die verschiedenen Projekte in den vier denkmalgeschützten Altbauten entlang der Revaler Straße sowie die Sportangebote um den denkmalgeschützten Bunker (Kletterkegel) und die Skaterhalle mit dem dazugehörigen Biergarten und dem Freiluftkino sowie die anderen langjährigen Kultureinrichtungen, wie etwa das Astra Kulturhaus, gilt es langfristig zu erhalten.

Gleichzeitig muss die Gegend um das RAW-Gelände an der Warschauer Straße sicherer werden. Durch den Einsatz einer Mobilen Wache der Berliner Polizei soll ab 2018 die Situation rund um das RAW-Gelände verbessert werden. Dafür setzt sich die SPD Friedrichshain-Kreuzberg ein. Denn noch immer gibt es zu viel Kriminalität in diesem Bereich. Rechtsfreie öffentlicher Räume und Übergriffe jeglicher Art dürfen nicht geduldet werden. Der SPD-Abgeordnete Sven Heinemann und der Ordnungsstadtrat Andy Hehmke (SPD) stimmen sich hierzu regelmäßig mit dem örtlichen Polizeiabschnitt ab.

Zurück