Besuch beim Alia-Zentrum für Mädchen und junge Frauen

Im Rahmen einer kleinen Geburtstagsfeier habe ich das Alia-Zentrum für Mädchen und junge Frauen in der Kreuzberger Wrangelstraße 84 in meinem neuen Wahlkreis kennengelernt. Gefeiert wurde der 130. Geburtstag des Standorts und das erste Jahr unter neuer Trägerschaft.


Alia bietet die Möglichkeit, in einem offenen Bereich zu kickern, in Zeitschriften zu schmökern oder im Internet zu surfen, zu spielen, andere Mädchen kennen zu lernen, den Garten zu nutzen sowie mit oder ohne Unterstützung Hausaufgaben zu erledigen. Bis zu 30 Mädchen und junge Frauen nutzen pro Tag die Angebote. Und nebenan in der Remise betreibt der Verein KidBike die Mädchenfahrradwerkstatt in Friedrichshain-Kreuzberg. Dort können mit Unterstützung Fahrräder selbst repariert oder aufgebaut werden. Derzeit werden dort auch gespendete Räder fit gemacht als Geschenk für Kinder von Geflüchteten.


Ursprünglich als Pferdestall mit Remise gebaut beherbergten die Gebäude und der Hof auch schon eine Werkstatt und ein Holz- und Kohlengeschäft sowie Lager- und Speditionsräume und auch eine Hobby-Autowerkstatt. Mitte der 1980er-Jahre wurden dann die ersten Jugendprojekte an dem Standort initiiert. Seit 1999 ist die Wrangelstraße 84a ein fester Bestandteil der interkulturellen Mädchenarbeit im Bezirk. Seit zehn Jahren trägt das Haus den Namen Alia. Aktueller Träger ist das FRIEDA-Frauenzentrum e.V. aus Friedrichshain.


Mehr Informationen, vor allem zu den Öffnungszeiten und zum aktuellen Programm, gibt es  auf der Homepage des Alia-Zentrums.

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